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Letzter Einsatz der Löschgruppe Wimbern

Bestimmungsgemäße Auslösung der Brandmeldeanlage durch Hausarbeiten.

13.09.2021 um 15:06 Uhr auf der Mendener Str.


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Die nächsten Termine

Sa. 30. Okt. 2021, um 20:00 Uhr im GH Wimbern
Einsatzübung Atemschutz
Sa. 13. Nov. 2021, um 19:00 Uhr im GH Wimbern
Vortbildung Schaum
Sa. 27. Nov. 2021, um 19:00 Uhr im GH Wimbern
Seelsorge und Stressbewältigung

Willkommen auf der Internetpräsenz der Löschgruppe Wimbern

Lagezusammenfassung Hochwasser 2021

Ein Einsatzgeschehen, wie wir es in den letzten zwei Tagen in Wickede (Ruhr) erlebt haben, ist für uns alle nicht alltäglich. In Zusammenarbeit mit den örtlichen Einsatzkräften, vielen überörtlichen Einheiten und etlichen helfenden Händen aus Reihen der Bevölkerung haben wir die Einsatzlagen gemeistert.

Beginnend mit kleineren Einsätzen im gesamten Gemeindegebiet, wie beispielsweise vollgelaufenen Kellern oder überschwemmten Straßenzügen, entwickelten sich im Laufe des Nachmittags und abends mehrere Einsatzschwerpunkte in Wickede (Ruhr).

Im Ortsteil Echthausen lag der Einsatzschwerpunkt im Bereich des Schlosses.
Hier drohten die Wassermassen das Gebäude zu überschwemmen. Mittels vieler tatkräftiger Hände konnten in kürzester Zeit Unmengen von Sandsäcken befüllt und verbaut werden, sodass größere Schäden verhindert werden konnten.

In den Abendstunden spitzte sich die Lage auf einem Grundstück in den Ruhrwiesen dramatisch zu. Trotz des Einsatzes mehrerer Feuerwehr-Einheiten, des Bauhofes und Zügen des THW musste in den Morgenstunden das Gebäude aufgegeben werden. Obwohl mehrere Tausend Liter Wasser pro Minute abgepumpt wurden, war es eine der schwersten Entscheidungen der letzten Stunden, die Mannschaften von dem Grundstück abzuziehen.

Im Ortskern wurden die größten Bemühungen daraufgelegt, Betriebe zu schützen, bei deren Flutung es auch zum Austreten von gefährlichen Stoffen und Gütern hätte kommen können. Parallel drohte der Zusammenbruch der Stromversorgung, da mehrere Trafostationen im akut gefährdeten Bereich lagen. Auch hierzu wurden mehrere Löschzüge eingesetzt, sodass letztendlich die Trafostationen und die Betriebe verteidigt werden konnten.

Am Donnerstagmittag drohte dann der Bruch eines Stauwehres in der Ruhr aufgrund von angeschwemmten Geröll und Treibholzes. Um dies zu verhindern, musste das Stauwehr innerhalb von kürzester Zeit geöffnet werden. Hier bestand die akute Gefahr, dass die Wassermassen mit einer schwer vorhersehbaren Welle das Unterdorf und die Ruhrauen treffen könnten. Da von einer großen reellen Gefahr für die Einsatzkräfte in diesem Bereich auszugehen war, haben sich am Ruhrufer Strömungsretter der DLRG positioniert, die im Fall der Fälle für eine unmittelbare Rettung bereit standen.
Aus diesem Grund wurde auch über die Warn-App NINA und über Radio- und Lautsprecher-Durchsagen die Bevölkerung gewarnt. Zudem wurden zum ersten Mal die an mehreren Standorten in Wickede stationierten Sirenen zur Bevölkerungswarnung eingesetzt.
Parallel hierzu mussten 50 Schafe und mehrere Pferde vor dem Öffnen des Wehres im direkten Gefahrenbereich durch Feuerwehr-Einheiten gerettet.

Glücklicherweise haben sich die Befürchtungen nicht bestätigt. Durch die Wasser-Welle wurden keine weiteren Sach- und Personen-Schäden verursacht.
Zudem konnte ab diesem Zeitpunkt auch ein stetiges Sinken des Ruhr-Wasserpegels verzeichnet werden, sodass erste überschwemmte Straßenzüge vom Wasser befreit wurden.

An dieser Stelle möchten wir, die Freiwillige Feuerwehr Wickede (Ruhr), uns ganz herzlich bei den Feuerwehren des Kreises Soest und auch über die Kreisgrenzen hinweg, dem THW aus Soest, Lippstadt und Paderborn, der DLRG und allen weiteren beteiligten Hilfsorganisationen und Behörden bedanken. Die Zusammenarbeit mit allen war sehr professionell und zielführend.

Ein Dank gilt auch den vielen Privatpersonen und Unternehmen, die unkompliziert ihre Hilfe und Unterstützung angeboten haben.

Das Mitgefühl für die vom Hochwasser Betroffenen möchten wir hier auch zum Ausdruck bringen.

 

Bericht verfasst von Lars Schober (Löschzug 1 Feuerwehr Wickede)

 

Frohe Weihnachten

 

Liebe Freunde der Löschgruppe Wimbern,

das Jahr 2020 geht nun langsam seinem Ende zu.
Es war für Alle, aber auch gerade für die Löschgruppe, ein Jahr wie kein anderes zuvor.

 Dabei fing es ganz normal an. Unsere Jahresdienstbesprechung der Gesamtwehr fand wie gewohnt im Januar statt.
Auch unsere eigene Jahresdienstbesprechung im Februar konnten wir noch abhalten. In diesem Jahr waren erstmals unsere Partner/innen mit eingeladen.
Es war ein sehr harmonischer Abend an dem Reinhold Kirch als stellv. Gruppenführer verabschiedet und Patrik Sasse und Marcel Kirch als neue Stellvertreter begrüßt wurden.

Doch dann schlug die Corona Pandemie im März zu. Es konnten keine Dienste mehr durchgeführt werden, die wir sonst im 14tägigen Rhythmus abhielten.
Das Osterfeuer viel der Pandemie zum Opfer. Von Ende Juni bis zum September durften wir dann wieder unter Einhaltung der Hygienevorschriften einige praktische Dienste im Freien durchführen. Hier bekamen wir in erster Linie Einweisungen auf den neu angeschafften Fahrzeugen auf Gemeindeebene.

Eigentlich wollten wir mit Euch das 65.jährige Jubiläum der Einweihung unseres Gerätehauses im Juni feiern. Das fiel dann aber genauso wie das Feuerwehrfest Ende August ins Wasser wegen der Pandemie.

Seitdem nun die 2 Welle im Corona Jahr läuft sind unsere Aktivitäten wieder auf Sparflamme herunter gefahren worden.
Wir betreten das Gerätehaus nur noch wenn es zu einem Einsatz kommt. In diesem Jahr waren es 11 Notfälle zu denen wir gerufen worden.

Wir hoffen dass die künftigen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie Erfolg haben und wir Alle wieder ein halbwegs geregeltes Leben führen können.

Wir wünschen Euch eine gesegnete Weihnachtszeit und einen ruhigen Jahreswechsel, auf dass das Jahr 2021 schöner wird als das verflossene.

 

Bleibt gesund!!

Das wünschen wir Euch

Die Kameraden/innen der Löschgruppe WIMBERN

                                     

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